Therapie findet bei uns in der Praxis statt – aber das eigentliche Leben passiert draußen. Wir glauben neben unserer persönlichen Begleitung an Hilfe zur Selbsthilfe und sehen die Zusammenarbeit mit Ihnen als Teamwork. Während wir in den Sitzungen gemeinsam tief graben, Verhaltensmuster entwirren oder mit EMDR belastende Erlebnisse neu sortieren, helfen Ihnen ergänzende Ressourcen wie Podcasts, Bücher und Blogartikel dabei, Ihren therapeutischen Prozess zu unterstützen. Warum wir diese Ergänzungen so wertvollfinden:
In der Therapie nennen wir das Psychoedukation. Wer versteht, warum das Herz rast und warum der Körper in den „Kampf-oder-Flucht-Modus“ schaltet, verliert ein Stück des Schreckens davor. Wissen ist hier der erste Schritt zur positiven Kontrolle.
Ein guter Podcast oder ein kluges Buch kann genau den Impuls setzen, den Sie brauchen, um eine Erkenntnis aus der psychotherapeutischen Sitzung im Alltag sacken zu lassen. Es ist wie ein kleiner Mentor für die Hosentasche, der Sie daran erinnert, dass Sie mit Ihren Sorgen nicht allein sind.
Gerade bei Themen wie Verlustangst oder Bindungsangst hilft es enorm, auch außerhalb der Psychotherapie oder Paartherapie neue Kommunikationsmuster und Strategien kennenzulernen. Es weitet den Blick und nimmt die Schwere aus festgefahrenen Dynamiken.
Viele Ressourcen bieten praktische Übungen zur Beruhigung an. Das ergänzt unsere Arbeit mit stabilisierenden Techniken perfekt und gibt Ihnen die Sicherheit: „Ich kann mir im Notfall auch selbst helfen.“
Suchen Sie sich das heraus, was sich für Sie leicht und stimmig anfühlt. Therapie darf (und soll!) auch außerhalb der Praxisräume inspirieren und motivieren. Wenn Sie auf etwas stoßen, das Sie besonders bewegt oder hinterfragt – bringen Sie es einfach mit in unsere nächste Stunde! Manchmal ist weniger mehr. Wenn Sie merken, dass Sie sich durch zu viele Informationen eher unter Druck setzen („Ich muss das jetzt alles lesen/hören/verstehen!“), schalten Sie einen Gang zurück. Die Ressourcen sollen Sie unterstützen, nicht stressen.